Zusammenfassung Telegramm des österreichisch-ungarischen Botschafters in Berlin, Ladislaus von Szögyény-Marich, an Außenminister Leopold Graf Berchtold [Blankoscheck], 6. Juli 1914 / Bayerische Staatsbibliothek (BSB, München)

Telegramm des österreichisch-ungarischen Botschafters in Berlin, Ladislaus von Szögyény-Marich, an Außenminister Leopold Graf Berchtold ["Blankoscheck"], 6. Juli 1914

Zusammenfassung

Am 6. Juli 1914 stellte der deutsche Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg es Österreich-Ungarn frei, nach Belieben auf die Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand zu reagieren. Wie auch immer die Entscheidung ausfallen möge, das Habsburgerreich könne mit der Unterstützung Deutschlands rechnen. Dieser "Blankoscheck" war der Auftakt zur Julikrise, in deren Verlauf der österreichisch-serbische Konflikt eskalierte und die Welt in den Krieg stürzte. Bethmann Hollwegs Zusicherung vom 6. Juli 1914 machte den Ausbruch eines großen Krieges nicht unausweichlich, aber doch sehr wahrscheinlich.

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