Zusammenfassung Dekret des Allrußländischen Zentralen Exekutivkomitees der Sowjets der Arbeiter-, Soldaten-, Bauern- und Kosakendeputierten über die außerordentlichen Vollmachten des Volkskommissars für das Versorgungswesen [Über die Einführung der Versorgungsdiktatur], 13. Mai 1918 / Bayerische Staatsbibliothek (BSB, München)

Dekret des Allrußländischen Zentralen Exekutivkomitees der Sowjets der Arbeiter-, Soldaten-, Bauern- und Kosakendeputierten über die außerordentlichen Vollmachten des Volkskommissars für das Versorgungswesen ["Über die Einführung der Versorgungsdiktatur"], 13. Mai 1918

Zusammenfassung

Unter den Hunderten von Dekreten, die im ersten halben Jahr nach der bolschewistischen Machtüberübernahme erlassen wurden, hat das Dekret vom 13. Mai 1918, das in der wissenschaftlichen Literatur auch als das "Dekret über die Versorgungsdiktatur" bekannt ist, einen besonderen Platz. Lenin, einer seiner geistigen Väter, sah in ihm die strategischen Grundprinzipien der neuen staatlichen Politik verwirklicht. Drei Wochen nach der Verabschiedung hatte er öffentlich erklärt, die drei letzten Dekrete "über das Brot" verfolgten "drei Leitlinien" bzw. "drei Hauptlosungen": die "Zentralisierung des Versorgungswesens", die "Vereinigung des Proletariats" und die "Organisierung der Dorfarmut". Als Richtlinien bestimmten sie den politischen Kurs der Jahre 1918-1920, der als Kriegskommunismus bekannt ist.

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