Einführung: Der Kronstädter Aufstand: Resolution der Vollversammlung der Mannschaften der ersten und zweiten Brigade der Schlachtschiffe: Unterschied zwischen den Versionen
imported>Importeur Die Seite wurde importiert am 2024-05-24T06:49:03+00:00 |
K Coppenrath verschob die Seite Einführung:Der Kronstädter Aufstand: Resolution der Vollversammlung der Mannschaften der ersten und zweiten Brigade der Schlachtschiffe nach Einführung:Der Kronstädter Aufstand: Resolution der Vollversammlung der Mannschaften der ersten und zweiten Brigade der Schlachtschiffe |
(kein Unterschied)
| |
Version vom 5. Juni 2024, 14:20 Uhr
Die sowjetische Historiographie folgte Lenins Bewertung des Kronstädter Aufstandes "als einer Erhebung des kleinbürgerlichen Elements gegen die Sowjetmacht". Ihre – wie nicht anders zu erwarten – äußerst kritischen Stellungnahmen zum Aufstand unterstützten die Version von den "weißen Generälen", die die Aufständischen anführten (Golinkov). Die westliche Historiographie sah den Aufstand als ein Sich-zur-Wehr-setzten gegen die bolschewistische Diktatur, wobei die Bewertung von einem "verhängnisvollen Ereignis" (E. Carr) bis hin zu einer "neuen Variante der Pariser Kommune" als Ansatz für eine Zukunftsgesellschaft (V. Voline) reichte. Alle Autoren machten darauf aufmerksam, daß die Arbeiterunruhen und die Matrosenerhebung im revolutionären Kronstadt dem Prestige des "Arbeiterstaates" einen vernichtenden Schlag versetzten und zum wichtigsten Faktor für den Übergang zur NĖP wurden – ein Faktum, das auch Lenin anerkannte. Erst während der Perestrojka wurden die traditionellen Bewertungen des Aufstandes in der UdSSR einer radikalen Revision unterzogen. Die seitdem veröffentlichten Dokumente machten eine mehr oder weniger vollständige Rekonstruktion der Ereigniskette möglich, die zum Aufstand führte. Sie zeigte, daß Kronstadt, anders als bisher angenommen, keine "konterrevolutionäre", sondern eine demokratische Bewegung war. Die politischen Folgen dieser Neubewertung ließen nicht auf sich warten: 1993 wurden die Teilnehmer des Aufstandes auf einen Beschluß El'cins rehabilitiert. Doch liberale wie an der Großmacht orientierte kommunistische Historiker sind einig, daß der Aufstand keine Aussicht auf Erfolg hatte (Pavljučenkov, Ščetinov). Was die Voraussetzungen und Trägerschichten betrifft, gehen die Meinungen der Forschung auseinander. Die einen Historiker unterstreichen den Einfluß, den die politischen Gruppierungen der Emigration auf den Verlauf der Ereignisse in Kronstadt hatten. Dabei übernehmen sie unkritisch die Sicht ihrer Quellen, die gleichfalls aus den Federn der Emigration stammen und ihre diesbezügliche Rolle aufbauschen. Der überwiegende Teil der Forscher tendiert jedoch dazu, den Aufstand als Ausdruck der Unzufriedenheit mit der Politik des Kriegskommunismus zu bewerten; seinen unmittelbaren Anlaß sehen sie in den Nachrichten von Arbeiterunruhen und Bauernerhebungen, die Kronstadt auf Umwegen erreichten.
Der Kronstädter Aufstand bildete die Kulmination in der Schlußphase der russischen Revolution. Zu diesem Zeitpunkt richtete sich die Stoßkraft der antirevolutionären Bewegung gegen das System des Kriegskommunismus und die Diktatur der bolschewistischen Partei.
Im Vorfeld des Kronstädter Aufstandes fanden Arbeiterunruhen statt. Im Februar-März 1921 war in Rußland ein gewaltiger Anstieg der Streikbewegung zu verzeichnen, an deren Organisation sich sowohl parteilose Arbeiter als auch Mitglieder der sozialistischen Parteien beteiligten. Am 24. Februar 1921 gingen Arbeiter der Röhrenfabrik in Petrograd auf die Straße. Ihnen schlossen sich Arbeiter anderer Betriebe an. Es dauerte nicht lange, bis Soldaten und Matrosen unter den Demonstranten auftauchten. Die Menge befreite Arbeiter, die verhaftet worden waren, weil sie nicht "zur Arbeit" erschienen (wobei ihre Betriebe stillgelegt waren). In Anbetracht dieser Ereignisse ergriff das Petrograder Komitee der RKP(b) – die Unruhen wurden hier als "Meuterei in den Werken" bewertet – folgende Maßnahmen: Mitglieder sozialistischer Parteien (aus den Forderungen der Arbeiter waren Programmpunkte der Sozialrevolutionäre, der Menschewiki und der Anarchisten herauszuhören) wurden verhaftet, alle Massenversammlungen des Volkes, die ohne Erlaubnis offizieller Stellen stattfanden, wurden verboten und bewaffnete Einheiten, die aus Kommunisten rekrutiert wurden, jagten die Demonstranten auseinander, indem sie in die Luft schossen.
Die Nachricht von den Unruhen in Petrograd erreichte Kronstadt. Die Matrosen, von denen sich viele sehr wohl an den Kampf um die "Arbeitermacht" erinnerten, begannen, Versammlungen abzuhalten. Die Nachrichten von zu Hause, von den Schrecken der Getreidebeschaffung und dem ausgeübten Terror, verbanden sich mit den frischen Eindrücken der Arbeiter von den Ausschreitungen gegen den "Arbeiterstaat". Am 28. Februar verabschiedeten die Mannschaften der Schlachtschiffe "Petropavlovsk" und "Sevastopol'" ein Papier, das der Resolution des Meetings am folgenden Tag zugrunde gelegt wurde.
Am 1. März fanden sich etwa 16 000 Kronstädter auf dem Jakornaja-Platz zu einem Meeting ein, das aus Anlaß des vierten Jahrestages der Februarrevolution stattfinden sollte. Zusammen mit anderen Anwesenden war auch das formelle sowjetische Staatsoberhaupt, der Vorsitzende des VCIKMichail Kalinin erschienen. Weder ihm noch der Führung der kommunistischen Organisation gelang es jedoch, die Situation zu ihren Gunsten umzudrehen. Die Resolution der Mannschaften der Linienschiffe wurde verlesen und mit der Mehrheit der Stimmen angenommen.
Die Resolution ging aus gemeinsamen Anstrengungen der Matrosen und Arbeiter hervor, die am Meeting teilnahmen. Ihre einzelnen Forderungen – sie wurden entweder von Matrosen auf den Schiffen vorformuliert oder von der anwesenden Menge herausgeschrieen – wurden vom Sekretär der Versammlung Perepelkin aufgeschrieben. Die entscheidende Rolle bei der Auswahl der Formulierungen spielten Matrosen, die eine gewisse Autorität besaßen, in erster Linie der spätere Vorsitzende des Militärischen Revolutionskomitees (VRK)S. Petričenko, ein Schreiber vom "Petropavlovsk" und ehemaliger Bolschewik.
Die Resolution forderte die Aufhebung aller restriktiven Parteiorgane in der Armee sowie aller politischen und wirtschaftlichen Beschränkungen, die im Zusammenhang mit der Diktatur der Bolschewiki und dem Kriegskommunismus standen, wobei sie ein fast vollständiges Verzeichnis dieser Restriktionen und Beschränkungen mitlieferten. An ihre Stelle sollten, wie die Meetingteilnehmer es formulierten, die lang ersehnten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Freiheiten treten, die die Bolschewiki seit langem versprachen, allen voran die Durchführung freier Wahlen zu den Sowjets und die Zulassung freier Wirtschaftstätigkeit. Doch dies war keine Versammlung der liberalen Intelligencija, sondern von revolutionären Matrosen. So sollte die Wahl- und Agitationsfreiheit künftig nur für linke sozialistische Parteien gelten (für Sozialrevolutionäre, Menschewiki und Anarchisten); die Freiheit für die wirtschaftliche Tätigkeit dagegen nur für soziale Schichten, die nicht von Lohnarbeit lebten. Die Resolution verlangte die Liquidierung der bolschewistischen Wirtschaftsdiktatur und der Privilegien für Kommunisten, Redefreiheit für die Linken Sozialrevolutionäre und Anarchisten (und nicht mehr), die Wiederherstellung anderer bürgerlicher Freiheiten, die Freilassung von verhafteten Sozialisten und die Überprüfung anderer Fälle. Am 3. März 1921 wurde der Text der Resolution in der "Izvestija" des Provisorischen Revolutionskomitees der Matrosen, Rotarmisten und Arbeiter veröffentlicht. Sie blieb das Hauptprogramm des Aufstandes, der in den kommenden Tagen und Wochen folgte.
Der Aufstand brach aus, nachdem die bolschewistische Führung die Teilnehmer der Kronstädter Aktionen außerhalb des Gesetztes stellte. Außer Matrosen, Soldaten und Arbeitern nahmen Angehörige so gut wie aller links-sozialistischen Parteien und Bewegungen – von ehemaligen Bolschewiki und Menschewiki-Internationalisten bis zu Anarchisten – am Aufstand teil. Über die wichtigsten Fragen wurde in der Delegiertenversammlung der Militäreinheiten und der Betriebe entschieden. Am 2. März wählte sie ein Militärisches Revolutionskomitee (VRK). Die Mehrheit seiner Mitglieder war parteilos, was nicht zu bedeuten hatte, daß dem VRK eine politische Ideologie fehlte. Der Großteil der Aufständischen optierte für die "Sowjetmacht ohne Diktatur der Kommunisten". Am 15. März 1921 wurde in der "Izvestija" des VRK der richtungsweisende Artikel "Die Macht den Sowjets, und nicht den Parteien!" veröffentlicht. Er fing mit einer scharfen Kritik an der bolschewistischen Diktatur an und ging dann zur Kritik an allen bestehenden Parteien über: "Und welche Partei auch immer an die Macht kommt", so war darin zu lesen, "sie wird unvermeidlich in die Rolle eines Diktators schlüpfen; denn wie radikal sozialistisch sie auch sein mag, wir werden immer mit programmatischen und taktischen Punkten konfrontiert, die nicht vom Leben formuliert wurden, sondern hinter den Wänden der Dienstzimmer entstanden sind. Die Sache steht noch schlechter, wenn nicht eine, sondern mehrere Parteien an der Macht sind." Der Artikel schloß mit der Forderung, der Werktätige solle "selbst die Macht in Form der frei gewählten Sowjets" übernehmen. In ihrer kritischen Zuspitzung richteten sich diese Worte nicht nur gegen die Bolschewiki, sondern auch gegen andere sozialistische und – in einem noch größeren Maße – nichtsozialistische Parteien. Dabei korrespondierten sie mit der Forderung einer "freien sowjetischen Gesellschaftsordnung", wie sie von Anarchisten aufgestellt wurde. Doch der Aufruf zu einer "Sowjetmacht ohne die Parteidiktatur" war kein Produkt anarchistischer Agitation. Er ging auf das Ideengut ehemaliger Bolschewiki zurück, die sich durch die Freiheitsparolen der Revolution angezogen fühlten, von der totalitären politischen Praxis der Bolschewiki jedoch enttäuscht waren. Die Führer des Aufstandes rechneten fest damit, daß es ihnen gelingen werde, jene breiten Arbeitermassen auf ihre Seite zu ziehen, die ihrerzeit den Bolschewiki gefolgt waren. Allen "ehrlichen Kommunisten" wurde – als Modell einer legalen Existenz unter der neuen Macht – die Opposition angeboten. Für den Fall, daß sich die Bewegung auf ganz Rußland ausweitete, hätte dies den Widerstand seitens einfacher Kommunisten schwächen sollen, die Angst vor Racheaktionen der Sieger nach dem Sturz der kommunistischen Diktatur hatten. Die Kronstädter Bolschewiki, die nicht verhaftet wurden und ihre Tätigkeit fortsetzten, haben diese Spielregel formal akzeptiert.
Den Aufständischen kam es darauf an, die proletarischen Massen nicht durch die "weißgardistische" Forderung nach einer Konstituierenden Versammlung abzustoßen, und sich nicht durch Kontakte mit dem "Imperialismus", d.h. mit politischen Mächten außerhalb Sowjetrußlands, in Mißkredit zu bringen. Deshalb wurde der Vorschlag der militärischen Hilfe, den der in Revel' eingetroffene Černov in seiner Funktion als Vorsitzender der Konstituierenden Versammlung machte, zumindest vorläufig abgelehnt. Kronstadt setzte die "Sache des Oktobers" fort und trug den Stimmungen der Arbeiter und Soldaten Rechnung, die sich nicht nur der bolschewistischen Diktatur, sondern auch jeder Restauration, jeder Rückkehr zum Alten widersetzten, die die im Namen der Revolution gebrachten Opfer entwertete. Diese halbbolschewistischen Stimmungen der Arbeiter und Matrosen bestimmten die Parolen und die Taktik des Aufstandes. Darin bestand zugleich die Chance auf einen Erfolg in Petrograd für den Fall, daß die revolutionäre Flotte dorthin verlegt werden sollte.
Die Situation war unbestimmt. In Petrograd und anderen Großstädten fanden große Streiks statt. Die Arbeiter erklärten ihre Unterstützung für Kronstadt, und mancherorts – unter dem Einfluß sozialrevolutionärer Agitation – auch für die Konstituierende Versammlung. Die Ausweitung der Bewegung auf Petrograd, die – sobald das Eis am Finnischen Meeresbußen gebrochen war – unvermeidlich gewesen wäre, hätte zu einer grundlegenden Veränderung der Situation im Lande führen können. Die Aufständischen rechneten damit, daß die Offensive der Bauernarmeen von Machno und Antonov ihnen zu Hilfe kommen würde. Selbstverständlich hätten die Führer des Aufstandes im Falle seines Erfolgs die Führung in der antibolschewistischen Bewegung verloren und wären nur zu einer – allem Anschein nach linken – Strömung der "Dritten Revolution" geworden.
Die Führung in Moskau schickte Truppen der Roten Armee nach Kronstadt; unter ihnen befanden sich auch oppositionell gestimmte Delegierte des X. Parteitages der RKP(b), die nun Auge in Auge mit ihren Gesinnungsgenossen standen. Die erste Offensive der Roten wurde von den Aufständischen erfolgreich zurückgeschlagen. Am 18. März 1921 war es jedoch den Einheiten unter Führung von Tuchačevskij gelungen, in die Stadt einzudringen. Der Kronstädter Aufstand wurde zerschlagen.
In der Zeit zwischen der Zerschlagung des Aufstandes und dem Beginn der Perestrojka wurde der Text ihrer Resolution nur in Berlin neu aufgelegt. In der UdSSR nahmen 1989 die Samizdat-Zeitschrift "Obščina" und 1994 die historische Fachzeitschrift "Voprosy istorii" die Veröffentlichung vor.
Aleksandr Šubin (Übersetzung aus dem Russ. von L. Antipow)
Советская историография следовала ленинским оценкам Кронтштадтского восстания как "как выступления мелкобуржуазной стихии против Советской власти". Ее оценки выступления, носившие, как и следовало ожидать, резко критический характер, свидетельствовали в поддержку версии о "белых генералах", которые якобы руководили восставшими (Голинков). Зарубежная историография характеризовала восстание как сопротивление большевистской диктатуре, причем спектр ее оценок колебался от "зловещего события" (Карр) до "нового варианта Парижской коммуны", зачатка общества будущего (Волин). Все авторы обращали внимание на то, что сам факт рабочих волнений и восстания матросов революционного Кронтштадта нанес сокрушительный удар по престижу "рабочего государства" и стал важнейшим фактором, способствовавшим переходу к НЭПу. Это признавал и Ленин. Оценки восстания в СССР были радикально пересмотрены только в период Перестройки. Опубликованные в последующий период документы позволили более или менее полно реконструировать цепь тех событий, которые привели к восстанию. Иначе, чем утверждалось до сих пор, они свидетельствуют о том, что Кронштадт был не "контрреволюционным", а демократическим движением. Политические последствия данной переоценки не заставили себя ждать: В 1993 г., указом Президента России Бориса Ельцина участники выступления были реабилитированы. Однако как либеральные, так и державно-коммунистические историки едины в своем мнении, что выступление не имело никаких шансов на успех (Павлюченков, Щетинов). Но что касается предпосылок и движущих сил восстания, то здесь мнения историков разделились. Часть из них подчеркивает влияние эмигрантских политических группировок на развитие событий в Кронштадте. При этом они недостаточно критично подходят к историческим источникам, авторами которых являются сами эмигранты, стремившиеся преувеличить роль своих организаций. Однако большинство исследователей склоняется к оценке восстания как выражения недовольства политикой "военного коммунизма"; непосредственным поводом к нему они считают известия о рабочих волнениях и крестьянских восстаниях, достигшие Кронштадта окольными путями.
Кронштадтское восстание стало кульминацией завершающего этапа русской революции. На тот момент ударная сила контрреволюции была направлена против системы "военного коммунизма" и диктатуры большевиков.
Все началось с рабочих волнений. В феврале-марте 1921 г. в России наблюдался мощный всплеск забастовочного движения, в организации которого участвовали как беспартийные рабочие, так и члены социалистических партий. 24 февраля 1921 г. рабочие Трубочного завода Петрограда вышли на улицу. К ним примкнули рабочие других предприятий. Вскоре среди демонстрантов появились матросы и солдаты. Толпа освободила рабочих, арестованных за невыход на "работу" (на остановившиеся предприятия). В связи с этими событиями Петроградский комитет РКП(б), считавший, что речь идет о "мятеже на заводах", принял следующие меры: были арестованы члены социалистических партий (в требованиях рабочих звучали программные положения эсеров, меньшевиков и анархистов), запрещены любые скопления народа, на которые не имелось официального разрешения властей, а ударные отряды, сформированные из коммунистов, разгоняли демонстрантов, стреляя в воздух.
Весть о волнениях в Петрограде достигла Кронштадта. Моряки, многие из которых прекрасно помнили борьбу за "рабочую власть", начали митинговать. Сообщения из дома об ужасах продразверстки и террора переплетались со свежими впечатлениями рабочих выступлений против "рабочего государства". 28 февраля команды линейных кораблей "Петропавловск" и "Севастополь" приняли резолюцию, которая легла в основу резолюции состоявшегося на следующий день митинга.
1 марта около 16 тысяч кронтштадтцев собрались на Якорной площади на митинг в честь годовщины Февральской революции. В числе других туда прибыл формальный глава советского государства, председатель ВЦИКМихаил Калинин. Но ни ему, ни руководству коммунистической организации не удалось переломить ситуацию. Резолюция команд линейных кораблей была зачитана и принята.
Резолюция была продуктом коллективного творчества митингующих матросов и рабочих. Ее отдельные требования – они были либо продуманы матросами на кораблях, либо выкрикивались из толпы – записывались секретарем собрания Перепелкиным. Решающую роль в выборе формулировок играли матросы, пользовавшиеся некоторым авторитетом, и прежде всего будущий председатель ВРКC. Петриченко, писарь с "Петропавловска" и бывший большевик.
Резолюция требовала отмены всех репрессивных партийных структур в армии, а также всех политических и экономических ограничений, связанных с диктатурой большевиков и "военным коммунизмом", причем в ней перечислялись практически все формы притеснений и ограничений. Вместо них, требовали митингующие, следовало ввести, наконец, обещанные большевиками политические, социальные и экономические свободы, прежде всего нужно было провести свободные выборы в Советы и разрешить свободную экономическую деятельность. Однако на Якорной площади собралась не либеральная интеллигенция, а революционные матросы. Поэтому свободу выборов и агитации предполагалось ввести только для левых социалистических партий (эсеров, меньшевиков и анархистов), а свободу экономической деятельности – только для тех, кто не жил за счет наемного труда. Резолюция требовала ликвидации экномических структур большевистской диктатуры и привилегий коммунистов, свободы слова для левых эсеров и анархистов (не более того), восстановления других гражданских свобод, освобождения политзаключенных-социалистов и пересмотр дел других заключенных. 3 марта 1921 г. резолюция была опубликована в начавших выходить "Известиях Временного революционного комитета матросов, красноармейцев и рабочих". Она стала главной программой восстания в последующие дни и недели.
Восстание началось после того, как большевики объявили кронштадтцев вне закона. Кроме матросов, солдат и рабочих в восстании принимали участие члены практически всех левых социалистических партий и течений – от бывших большевиков и меньшевиков-интернационалистов до анархистов. Важнейшие вопросы решались на собрании делегатов частей и предприятий. 2 марта оно избрало Военно-революционный комитет (ВРК). Большинство его членов были беспартийными, что не означало отсутствия у ВРК политической идеологии. Преобладающее большинство участников восстания выступало за "Советскую власть без диктатуры коммунистов". 15 марта 1921 г. в "Известиях ВРК" была опубликована установочная статья "Власть советам, а не партиям!". Начав с жесткой критики большевистской диктатуры, авторы статьи переходили к критике партийной системы как таковой: "И какая бы партия не встала у власти, она не избежит роли диктатора, так как, какой бы крайне социалистической она ни являлась, у нас будут программные и тактические пункты, выработанные не жизнью, а созданные в стенах кабинета. Дело идет еще хуже, если у власти стоит не одна, а несколько партий". Статья заканчивалась призывом к трудящемуся самому взять "власть в лице свободно избранных советов". Критическое острие этих слов было направлено не только против большевиков, но и против других социалистических, и в еще большей степени – против несоциалистических партий. Стоящие за ними идеи были близки требованиям "вольного советского строя", выдвинутого анархистами. Однако призыв к "советской власти без партийной диктатуры" не был продуктом aнaрхистской aгитации. Он логично вытекал из идей бывших большевиков, которых привлекали освободительные лозунги революции, но разочаровала тоталитарная практика большевизма. Теперь лидеры Кронштадта рассчитывали привлечь на свою сторону широкие рабочие массы, которые в свое время пошли за большевиками. В качестве легальной формы политической дейятельности при новой власти "честным коммунистам" была предложена оппозиция. Если бы движение охватило всю Россию, то ослабло бы сопротивление со стороны рядовых коммунистов, опасавшихся расправы в случае падения коммунистической диктатуры. Кронштадтские большевики, оставшиеся на свободе и продолжавшие свою деятельность, приняли эти правила игры.
Восставшим было важно не оттолкнуть пролетарские массы "белогвардейскими" лозунгами Учредительного собрания и не скомпрометировать себя контактами с "империализмом", то есть с любой политической силой за рубежом. Поэтому было отклонено (возможно, временно) предложение о вооруженной помощи прибывшего в Ревель Виктора Чернова, который действовал в кaчестве председателя Учредительного собрания. Продолжая "дело Октября", Кронштадт плыл в русле общего настроения рабочих и солдат, противившихся не только большевистской диктатуре, но и любой реставрации, любому возвращению назад, обесценивающему принесенные во имя революции жертвы. Этим полубольшевистским настроением рабочих и матросских масс определялись лозунги и тактика восстания. В этом были шансы на успех в Петрограде в случае ввода туда революционного флота.
Ситуация была неопределенной. В Петрограде и других городах шли крупные забастовки. Рабочие заявляли о поддержке Кронштадта, а кое-где, под влиянием эсеровской агитации, и Учредительного собрания. Распространение движения на Петроград, неизбежное в случае таяния льдов, могло кардинальным образом изменить положение в стране. Повстанцы рассчитывали на наступление крестьянских армий Махно и Антонова. Разумеется, в случае успеха Кронштадта его лидеры быстро потеряли бы лидерство в общероссийском революционном движении, став лишь одним, вероятно левым, течением "Третьей революции".
Руководство в Москве послало в Кронштадт части Красной Армии; в их составе находились оппозиционно настроенные делегаты Х съезда РКП(б), отправленные подавлять близких им по взглядам мятежников. Восставшие отбили первый штурм красных. Но 18 марта 1921 г. войска Тухачевского все же ворвались в город. Кронштадтское восстание было подавлено.
В период между разгромом восстания и Перестройкой текст резолюции переиздавался в Берлине. В 1989 г. резолюция впервые была опубликована в СССР в самиздатовском журнале "Община", а в 1994 г. в журнале "Вопросы истории".
Александр Шубин