Zusammenfassung Stalin, I.V., Über die Mängel der Parteiarbeit und die Maßnahmen zur Liquidierung der trotzkistischen und sonstigen Doppelzüngler. Referat und Schlußwort auf dem Plenum des CK der VKP(b), 3. und 5. März 1937 / Bayerische Staatsbibliothek (BSB, München)

Stalin, I.V., Über die Mängel der Parteiarbeit und die Maßnahmen zur Liquidierung der trotzkistischen und sonstigen Doppelzüngler. Referat und Schlußwort auf dem Plenum des CK der VKP(b), 3. und 5. März 1937

Zusammenfassung

Das Plenum des CK der VKP(b) vom Februar/März 1937 hatte den stalinistischen Massenterror ideologisch und politisch zu legitimieren. Das Referat und das Schlußwort, das I.V. Stalin aus diesem Anlaß hielt, faßten die wichtigsten ideologischen und politischen Argumente für die Ausweitung des Terrors gegen die Partei-, Staats- und Wirtschaftsfunktionäre im Zentrum und an der Peripherie der Sowjetunion zusammen. Gestützt auf Ergebnisse der beiden ersten Schauprozesse vom August 1936 und vom Januar 1937, zeichnete Stalin ein gigantisches Bild des "Terrorismus" und der "Schädlingsarbeit", die das ganze Land unterminiere. Unter dem Eindruck von Stalins Reden stimmten die Mitglieder des CK den Restriktionsmaßnahmen gegen Bucharin und Rykov sowie weiteren umfassenden Terrormaßnahmen zu. Während des Großen Terrors, der in den folgenden zwei Jahren die ganze Sowjetunion in Atem hielt, wurden personale Netzwerke in den zentralen wie in den regionalen Partei- und Staatsorganen, in den Strukturen der Staatssicherheit, in der Amee und in der Wirtschaft systematisch und konsequent zerschlagen. Zu "Volksfeinden" erklärt, fielen auch Hundertausende anderer Sowjetbürger dem stalinistischen Gewaltapparat zum Opfer.

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